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St. Pölten


Freizeit

 
St. Pölten ist die Landeshauptstadt von Niederösterreich und mit über 50.000 Einwohnern die größte Stadt des größten österreichischen Bundeslandes. Die Stadt liegt am Fluss Traisen und im nördlichen Alpenvorland und gehört damit zum Mostviertel.
 
Durch den Zuzug vieler Institutionen ist St. Pölten so zu einer modernen und dynamischen Drehscheibe für viele Bereiche geworden und ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort für Industrie und Bewerbebetriebe.

Den Umzug der NÖ Landesregierung von Wien nach St.Pölten begleiteten zahlreiche öffentliche und private Institutionen und Firmen. St.Pölten avancierte in diesen beiden Jahrzehnten zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum Niederösterreichs.
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Auch eine große Vielfältigkeit zeichnet St. Pölten aus: viel Grünland mit Badeseen, Teiche, gemütliche Radwege entlang der Traisen, ruhige Parks und beschauliche Innenhöfe stehen in Kontrast mit vibrierender Rockmusik bei "Frequency" und "Beat Patrol" und internationalen Sportevents wie den "Iron Man" Triathlon und des St. Pöltner Radmarathon.
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Geschichte
Das Gebiet des heutigen St. Pölten war schon in der Jungsteinzeit besiedelt.
Die Altstadt befindet sich dort, wo vom ersten bis zum vierten Jahrhundert die Römerstadt Aelium Cetium entstanden war.

Bereits seit 771 findet sich das, dem Hl. Hippolyt geweihte, und vom Kloster Tegernsee aus gegründete Benediktinerkloster am Ort. Der Name St. Pölten geht auf den Heiligen Hippolytos zurück, nach dem das Kloster benannt wurde (St. Hippolyt - St. Polyt - St. Pölten).
Das Marktrecht erhielt St. Pölten um 1050. Zur Stadt erhoben wurde St. Pölten 1159 durch Bischof Konrad von Passau. Sie ist damit vor Enns und Wien die älteste Stadt Österreichs.

Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt um einen Westteil mit dem Breiten Markt (heute Rathausplatz) planmäßig erweitert und mit einer Stadtmauer umgeben.
1338 erfolgte die Verleihung eines neuen Stadtrechts durch Bischof Albrecht II. von Passau.
 
Bis zum Ende des Mittelalters blieb St. Pölten passauisch, und wurde erst als Folge der Verpfändung der Stadt an König Matthias Corvinus von Ungarn landesfürstlich.
1481 verpfändete Bischof Friedrich Mauerkircher die Stadt dem ungarischen König, der sie zu einem seiner wichtigsten Stützpunkte in Niederösterreich im Kampf gegen Kaiser Friedrich III. machte und sehr förderte.
1487 verlieh er St. Pölten einen Wappenbrief, kurz darauf umfangreiche Maut- und Transportprivilegien. Nach der Vertreibung des Ungarnkönigs beanspruchte Maximilian I. im Frieden von Pressburg 1491 die Stadt als Kriegsbeute für sich und gab seine Ansprüche auch gegenüber dem eigentlichen Stadtherrn, dem Bischof von Passau, nicht mehr auf. Als landesfürstliche Stadt war St. Pölten im Landtag vertreten und erhielt 1538 von Ferdinand I. ein neues Wappen, das seine neue Stellung zum Ausdruck brachte.

Die Stadtmauer erwies sich 1529 und 1683 als wirksamer Schutz gegen die Türken.

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Eine besondere Blütezeit erlebte St. Pölten im 17. und 18. Jahrhundert. Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast machten die Stadt zu einem Zentrum barocker Baukunst. Damals erhielt das Stadtbild mit dem Dom, der Karmeliterinnenkirche, dem Institut der Englischen Fräulein, der Rathausfassade und mehreren Adelspalästen sein reizvolles barockes Aussehen. An der Domkirche (1722-1750) wirkten so namhafte Künstler wie Daniel Gran, Bartolomeo Altomonte und Tobias Pock mit.

Im Zuge der katholischen Reform wurden neue Klöster gegründet, sodass die nur 29 Hektar umfassende Stadt um 1770 insgesamt sechs geistliche Niederlassungen zählte, von denen infolge der Klosteraufhebungen unter Kaiser Joseph II. nur das Institut der Englischen Fräulein (seit 1706) und das Franziskanerkloster (heute Philosophisch-Theologische Hochschule) bestehen blieben. Die josephinischen Reformen machten St. Pölten zum kirchlichen Zentrum: 1785 wurde das Bistum Wiener Neustadt nach St. Pölten transferiert und als Bischofssitz das zuvor aufgelöste Chorherrenstift bestimmt. Erster Bischof war bis 1792 Johann Heinrich von Kerens.
 
Am 11. November 1805 zog Napoleon I. zum ersten Mal in St. Pölten ein. Auch 1809 war die Stadt von französischen Truppen besetzt.

Mit der Eröffnung der Kaiserin Elisabeth-Bahn 1858, später Westbahn, und der späteren Errichtung weiterer Nebenbahnen entwickelte sich St. Pölten langsam zur Industriestadt. Seit dem 18. Jahrhundert kam es zur Ansiedlung kleinerer Betriebe, darunter Hammerwerke, Papiermühlen, Tuchmacher und eine Kattunmanufaktur.
Nach 1903 kam es zur Gründung wichtiger Großbetriebe wie der Papierfabrik Salzer, der Maschinenfabrik Voith, der 1. Österreichischen Glanzstoff-Fabrik AG und der Bahn-Werkstätten.
Mit der Verleihung eines eigenen Statuts 1922 wurde der neuen wirtschaftlichen Bedeutung St. Pöltens Rechnung getragen.
 
Die Wirtschaftskrise von 1930 machte aus dem Hoffnungsgebiet ein Notstandsgebiet mit tausenden Arbeitslosen.

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Nach dem Zusammenbruch der K.u.K-Monarchie 1918 war St. Pölten natürlich ebenfalls betroffen. Desweiteren gab es in St. Pölten eine große Zahl an Rüstungsbetrieben.
1945 waren mit Ende des Zweiten Weltkriegs 39 % der Häuser der Stadt durch Luftangriffe und Frontkämpfe beschädigt oder zerstört. Die Stadt war 1945 bis 1954 von sowjetischen Truppen besetzt.
1948 begann der Wiederaufbau, der nach 1955 mit der Instandsetzung der historischen Bauten und der Ausgestaltung der Stadt vollendet werden konnte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau wuchs St. Pölten immer weiter.
 
Zur Landeshauptstadt von Niederösterreich wurde St. Pölten mit Landtagsbeschluss vom 10. Juli 1986. Seit 1997 ist St. Pölten auch Sitz der niederösterreichischen Landesregierung.

Am 9. Juli 1999 erhielt die Stadt die Ehrenplakette des Europarates. Während der Sitzung des Europarates am 26. April 2001 wurde St. Pölten der Europapreis verliehen. 2002 erfolgte die Eröffnung des Niederösterreichischen Landesmuseums.

St. Pölten ist auch Schulstatt. Neben Grund- Haupt- und Gymnasien, finden sich auch berufsbildende höhere Schulen sowie Hochschulen, wie z. B. die Fachhochschule für Medienmanagement und -technologie sowie für Gesundheit & Soziales, aber auch die Philosophisch-theologische Hochschule.